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Dubai – eine schillernde Stadt mit orientalischem Flair

Ballonfahrt über der Wüste, das höchste Gebäude der Welt, traditionelle Souks: Wer Dubai besucht, kann viel erleben - und sollte einiges beachten.

Eine Heißluftballon-Fahrt über die Wüste in Dubai ist ein faszinierendes Erlebnis. Foto: Oliver Heider Eine Heißluftballon-Fahrt über die Wüste in Dubai ist ein faszinierendes Erlebnis. Foto: Oliver Heider

Dubai, die schillernde Metropole in der Wüste der Vereinigten Arabischen Emirate, wird immer beliebter. Sowohl bei Kreuzfahrt-Passagieren als auch bei Urlaubern, die eine Woche oder mehr am Persischen Golf baden oder eine Rundreise machen.

Ich war bereits zwei Mal in der 2,7-Millionen-Einwohner-Stadt, die sich auf eine Fläche von mehr als 4000 Quadratkilometern erstreckt. Für euch habe ich die spannendsten Sehenswürdigkeiten und Must-Sees zusammengefasst. Mit zahlreichen Informationen, Tipps und Links.

Ballonfahrt über die Wüste

Ein besonders exklusives Erlebnis ist eine Ballonfahrt über die Wüste – inklusive einer Falkenshow. Der Anbieter „Ballon Adventures Emirates“ (www.ballooning.ae) ist eigenen Angaben zufolge der einzige weltweit, der die wunderschönen Tiere in luftiger Höhe um den Ballon kreisen lässt.

Die Teilnehmer werden von ihren Hotels oder auch vom Kreuzfahrt-Hafen (Port Rashid) früh am Morgen abgeholt – je nach Lage zwischen 4 und 5.30 Uhr. Gut eine Stunde dauert die Fahrt in die Wüste.

Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung erhebt sich der Ballon mit seinen vier Kammern und insgesamt knapp 20 Teilnehmern rasch gen Himmel.

Getränke, Rucksäcke, Kamera- und Handtaschen darf man nicht in den Ballon mitnehmen, sie können aber ohne Bedenken im Van gelassen werden. Kameras und Smartphones hingegen sind an Bord erlaubt.

Kalt ist es in dem Korb zwar nicht, ein Sweatshirt oder eine leichte Jacke kann aber je nach subjektivem Empfinden schon nötig sein. Empfehlenswert sind feste, bequeme Schuhe, weil es beim Ein- und Aussteigen in den Korb meist schnell gehen muss.

Während die Sonne aufgeht, steigt der Ballon bis auf 4000 Fuß, also mehr als 1200 Meter. Der Falkner lässt sein Tier vier Mal kreisen, bevor es mit einem Happen Fleisch belohnt wird. Die Informationen, die man unter anderem zu den in Europa ausgebildeten Falken erhält, sind sehr interessant.

In der Folge senkt sich der Ballon fast auf den Boden ab, scheint förmlich minutenlang über selbigem zu schweben, bevor es wieder nach oben geht. Nach einer Stunde endet die Ballonfahrt.

Bei der Landung muss man sich gut festhalten – vor allem, wenn an dem Tag der Wind stärker bläst. Zu beachten ist dabei, dass eine Sicherheitshaltung eingenommen werden muss. Beide Hände greifen Halteschlaufen; Kameras und Handys sollten daher in der Jacken- oder Hosentasche gut verstaubar sein.

Abgerundet wird das Angebot von einer Fahrt mit historischen Land Rovern, die die Teilnehmer in ein nahe gelegenes Beduinencamp bringen. Dort wartet ein Frühstück mit Brot, Eiern, Kaviar, Hähnchenbrustfilet, Früchten, Säften, Kaffee und Tee.

Insgesamt dauert das Abenteuer rund sechs Stunden – inklusive Rückfahrt zum Hotel. Ganz billig ist die Tour nicht. Sie kostet 1100 Dirham (kurz: AED) pro Person, also umgerechnet rund 275 Euro.

Doch angesichts der wenigen Teilnehmer lohnt sich das Angebot aus meiner Sicht definitiv. Wie man so schön sagt: eine Once-in-a-lifetime-experience.

Burj Khalifa – das höchste Gebäude der Welt

Ein Must-See für Urlauber ist der Burj Khalifa, das aktuell höchste Gebäude der Welt. Schon der Anblick von der am Fuß gelegenen Dubai Mall aus ist beeindruckend.

Wer seinen Geldbeutel schonen möchte, kann sich dort am Nachmittag tummeln und den Turm bei Tageslicht genießen. Gegen 17.30 Uhr geht im Winter die Sonne in Dubai unter.

Nach Einbruch der Dunkelheit beeindrucken grandiose Wasserspiele – Fontänen, die perfekt auf Musik abgestimmt sind. Zu sehen sind sie mittags nur zwei Mal, von 18 bis 23 Uhr halbstündlich (aktuelle Showzeiten). Ein kostenloses Vergnügen für Zuschauer aus aller Welt.

Ein tolles Farbenspiel erleben die Touristen immer 15 Minuten nach jeder vollen Stunde. Dann wird der Burj Khalifa mit kunterbunten, animierten Lichteffekten beleuchtet.

Wer die Aussicht vom höchsten Gebäude der Welt genießen will, hat zwei Möglichkeiten. Ein Aufenthalt im 124. und 125. Stockwerk („At the top – Burj Khalifa“) bis 15.30 Uhr und ab 18 Uhr kostet 125 Dirham.

Wer zur Prime Time, also zum Sonnenuntergang oben sein will, muss 200 Dirham hinlegen. Wifi und zahlreiche Informationen zur Entstehungsgeschichte inklusive. Der Aufzug braucht nur 77 Sekunden bis in den 124. Stock.

Ein cooles Erlebnis ist das Luxus-Paket „At the top – Burj Khalifa SKY Experience“. Für 500 Dirham (350 Dirham ab 18 Uhr) kann man zusätzlich die 2014 eingeweihte Plattform im 148. Stock genießen. Sie ist die höchste Outdoor-Besucherplattform der Welt und befindet sich auf einer Höhe von 555 Metern.

Das Besondere daran ist, dass die Zahl der Besucher stark limitiert ist. Zudem bekommt man Säfte und Gebäck gereicht. Der Aufenthalt ist auf eine halbe Stunde begrenzt, ehe man sich per Aufzug auf die 125. und 124. Etage begeben soll. Allerdings überprüft niemand, wie lange man ganz oben ist.

Dort gibt es neben einem atemberaubenden 360-Grad-Ausblick eine Lounge zum Verweilen, einen Freiluft-Bereich sowie einen Raum mit einem interaktiven Erlebnis.

Die eigene Hand steuert via Infrarot-Sensor einen virtuellen „Flug“ durch verschiedene Szenarien: etwa durch das alte Dubai oder in die Wüste. Orientalische Musik inklusive.

Deutlich mehr los ist auf dem 124. Stock, der sich in einer Höhe von mehr als 450 Metern befindet. Die Aussicht ist ebenfalls gut, sofern der Dunst das Erlebnis nicht trübt.

Wieder unten angekommen, erwartet die Besucher eine Präsentation über jene Menschen, die an dem eine Milliarde Euro teuren Projekt beteiligt waren – sowie Informationen und Bilder zu einzelnen Bauabschnitten.

Tickets für den Burj Khalifa gibt’s hier.

The Dubai Mall mit Aquarium – eine exotische Wasserwelt

Wer gerne shoppen geht, wird in der Dubai Mall sicher fündig. Dort haben sich mehr als 1200 Geschäfte eingemietet.

Allzu große Schnäppchen darf man nicht erwarten. Viele hochpreisige Markenlabels sind dort angesiedelt, insgesamt ist das Angebot sehr touristisch orientiert. Erreichbar ist die Mall gut per Taxi, auch die Dubai Metro hält dort. Zudem existieren 14.000 Parkplätze.

Eines der Highlights in dem Einkaufszentrum ist das Dubai Aquarium, das vom Erdgeschoss bis in die dritte Etage reicht. Es gilt als eines der größten weltweit. Der Tank fasst zehn Millionen Liter Wasser und beherbergt mehr als 33.000 Meerestiere.

Ich habe mich für die „Explorer Experience“ entschieden. Kostenpunkt: 120 Dirham. Das Ticket beinhaltet den Gang durch den 48 Meter langen Aquarium-Tunnel, einen Unterwasser-Zoo, einen Unterwasser-Simulator und eine Fahrt mit einem Glasboden-Boot auf der Wasser-Oberfläche. Mindestens eine Stunde, eher mehr, sollte man für den Besuch mindestens einplanen.

Geöffnet hat das Aquarium Sonntag bis Mittwoch von 10 bis 24 Uhr, Donnerstag bis Samstag von 10 bis 1 Uhr am Folgetag (aktuelle Öffnungszeiten des Aquariums). Die günstigste Ticket-Option kostet jeweils 100 Dirham für Erwachsene und Kinder ab drei Jahren. Alle Tickets gibt es hier.

Gold-, Gewürz-, Textilsouk – ein Erlebnis für alle Sinne

So viel Gold wie im Gold-Souk von Dubai gibt es wohl selten auf der Welt. Ein Stück ist extravaganter als das andere, weshalb der Bereich inzwischen auch eine Touristenattraktion ist. Geöffnet ist täglich von 9.30 bis 13 Uhr und 16 bis 22 Uhr.

Die kostenlos zu besichtigende Geschäftszeile nahe der Baniyas Road im Stadtteil Deira wartet mit mehr als 300 Geschäften auf. Zu kaufen gibt es sowohl teuren als auch günstigeren Schmuck.

Der Preis richtet sich ausschließlich nach dem Gewicht und dem aktuellen Goldpreis, nicht nach dem Aussehen. Insofern sollte sich vorab gut informieren, wer etwas kaufen will.

Wie fast überall auf den Souks in Dubai ist der Preis Verhandlungssache. Viele Einstiegspreise sind überteuert. Als grobe Richtschnur empfehle ich, mindestens solange zu verhandeln, bis das Gewünschte ein Drittel weniger kostet. Wer gut im Handeln ist, kann aber noch deutlich mehr rausschlagen.

Das gilt auch für den Gewürz-Souk (Spice Souk), der sich unmittelbar hinter dem Gold-Souk Richtung Dubai Creek anschließt. Dort bieten viele Händler Zimt, Safran, Muskatnuss, Weihrauch, Vanille und vieles mehr.

Allein die Gerüche, die durch die engen Gassen ziehen, sind ein Erlebnis. Wie im Gold-Souk sind jedoch auch im Gewürz-Souk und im nahe gelegenen Parfum-Souk (Perfume Souk) manche Verkäufer sehr aufdringlich.

Wer kein Interesse an den angepriesenen Produkten hat, sollte sich am besten auf keine Diskussion einlassen. Ansonsten wird es schwer, den Händler wieder loszuwerden.

Nicht anders sieht es auf dem Textil-Souk (Textile Souk) aus. Dieser befindet sich allerdings auf der anderen Seite des Dubai Creek, im Stadtteil Bur Dubai.

Die kostengünstigste und schnellste Variante, den natürlichen Ausläufer des Persischen Golfes zu überqueren, ist eine Fahrt mit einem Wassertaxi, einer Abra. Kostenpunkt: 1 Dirham pro Person, zahlbar direkt auf dem Boot.

Auf der etwa fünfminütigen Überfahrt lässt sich das bunte Handelstreiben und der rege Verkehr der traditionellen Dhaus auf dem Creek, der die Stadtteile Deira und Bur Dubai voneinander trennt, gut beobachten.

Auf dem Textil-Souk gibt es, wie der Name schon sagt, Kleidung für jeden Geldbeutel und Stoffe als Meterware. Besonders beliebt sind Kaschmirschals, die man deutlich günstiger als in Deutschland bekommt. Doch auch hier gilt: Verhandeln nicht vergessen!

Wer dann noch Lust hat, sich kulturell weiter zu bilden, findet nur wenige Gehminuten vom Textil-Souk entfernt das Dubai Museum samt Al-Fahidi-Fort. Es veranschaulicht das Leben in Dubai vor dem Öl-Zeitalter.

Der Eintritt kostet nur 3 Dirham, für Kinder unter sechs Jahren 1 Dirham. Samstag bis Donnerstag ist geöffnet von 8.30 bis 20.30 Uhr, freitags von 14.30 bis 20.30 Uhr.

Burj Al Arab – das luxuriöseste Hotel der Welt

Es ist eines der bekanntesten Hotels weltweit. Nicht nur wegen seiner außergewöhnlichen, segelförmigen Kubatur, sondern vor allem seines Luxus‘ wegen.

Das 321 Meter hohe Burj Al Arab ist ein Wahrzeichen der Stadt und zählt zu den teuersten Hotels der Welt. Alleine der Bau hat rund 1,5 Milliarden US-Dollar gekostet.

Touristen dürfen es jedoch nicht ohne weiteres besichtigen. Bereits einige hundert Meter entfernt kommt an einer Sicherheitskontrolle nur hinein, wer eine Reservierung vorweist. Entweder für ein Essen in einem Restaurant oder für die traditionelle Tea-Time.

Letztere habe ich 2011 erlebt – in der kunterbunten, in 200 Metern Höhe gelegenen Skyview-Bar im 27. Stock.

Der Ausblick auf die Stadt, die künstlich angelegten Palme („The Palm Jumeirah“) und Welt („The World“) im Meer ist toll, das Ambiente der Wahnsinn. Ebenso wie die Möglichkeit, den Eingangsbereich und die Geschäfte in dem Hotel zu besichtigen.

Serviert werden in der Skyview-Bar die besten Tee- und Kaffeesorten der ganzen Welt. Hinzu kommen Canapés, Süßgebäck in unterschiedlichen Formen und Geschmacksrichtungen sowie Kuchen und exquisite Marmeladen. Auch ein Glas Champgner ist im Preis enthalten.

Insgesamt vier Ebenen haben die segelförmigen Etagerien. Es wird solange nachgefüllt, bis man auf einer Etage etwas übriglässt.

Deutsche Gäste, die gewohnt sind aufzuessen, sollten sich letzteres gut überlegen. Unter Umständen kommt man nicht mehr zur letzten Ebene, weil man schon zuvor pappsatt ist.

Das Vergnügen hat einen stolzen Preis. Hatte ich damals umgerechnet rund 90 Euro pro Person bezahlt, so kostet der „Sky Tea“ inzwischen samstags bis donnerstags um 13 oder 16 Uhr 620 Dirham, also mehr als 150 Euro pro Person. Die weiteren Angebote des Burj Al Arab finden sich hier.

360-Grad-Bar – chillen mit einem Cocktail in der Hand

Wer zum Sonnenuntergang den Anblick des Luxushotels Burj Al Arab in entspannter Atmosphäre genießen möchte, kann dies in der Bar „360°“ tun.

Sie gehört zum Jumeirah Beach Hotel, der Eingang ist – von der Straße aus gesehen – an der rechten Seite des Komplexes.

Geöffnet ist ab 17 Uhr, das Mindestalter liegt bei 21 Jahren. Der Dresscode ist zu dieser Zeit noch recht entspannt. Eine lange Hose für Männer ist aber schon angezeigt. Wer später kommen will, sollte schicker gekleidet sein: also „smart casual“.

Telefonisch Tische reservieren kann nur, wer auch etwas essen will. Ansonsten kann man einfach vorbeischauen und hoffen, noch ein schönes Plätzchen zu bekommen. Gleich um 17 Uhr ist das aber kein Problem.

Zu trinken gibt es leckere Cocktails, von denen einige in der Happy Hour bis 20 Uhr zum halben Preis zu bekommen sind – und damit faire 35 oder 38 Dirham kosten. Ansonsten muss man doppelt so viel berappen. Der Eintritt ist indes kostenlos.

Souk Madinat Jumeirah – Orient pur mit Aussicht

Einen tollen Blick auf das abends kunterbunt illuminierte Luxushotel Burj Al Arab können Urlauber vom benachbarten, lebhaften Souk Madinat Jumeirah erhaschen.

In diesem sind zahlreiche Geschäfte mit Souvenirs und ortstypischen Produkten untergebracht: Mode, Schmuck, Antiquitäten, Kunst, Öle und Gewürze.

An einer großen Wasserlandschaft im Inneren der Anlage bieten Restaurants und Bars Plätze zum Verweilen an.

Gänzlich frei bewegen kann man sich in dieser orientalischen Landschaft jedoch nicht. Denn manche Bereiche sind nur Hotel-Gästen vorbehalten.

The Palm Jumeirah – Größenwahn á la Dubai

Eine künstlich angelegte Insel in Form einer Palme im Persischen Golf? In Dubai gibt es gleich zwei davon. Die kleinere heißt „The Palm Jumeirah“, die größere „Palm Jebel Ali“. „The Palm Jumeirah“ ist vor allem bekannt für das Resort, das auf ihr thront: das „Atlantis“.

Wer auf die Palme will, sollte sich für eine mehr als fünf Kilometer lange, achtminütige Fahrt mit der Mono-Rail, einer Einschienenbahn, entscheiden.

Sie ist die erste ihrer Art im Nahen Osten – und fährt führerlos. Kostenpunkt für eine Hin- und Rückfahrt: 25 Dirham pro Person. Weil die Bahn leicht erhöht ist, sieht man mehr von „The Palm“ als in einem Taxi.

Die Gateway-Station liegt direkt an der Al Sufouh Road, in der Nähe der „Palm Jumeirah Tram Station“ am Concorde Tower.

Der Zugang ist am einfachsten über die Parkgarage zu finden. Die Mono-Rail hält zwei Mal auf dem Weg zum Atlantis, ohne dass dabei jemand ein- oder aussteigen kann.

Das ist nur an der „Atlantis Aquaventure Station“ möglich. Wer dort aussteigt, kann die öffentlichen Bereiche des Atlantis-Resorts besichtigen oder an einer langen Promenade („Boardwalk“) mit Blick aufs Meer entlang spazieren.

„The Walk Dubai“ – ein Erlebnis für die ganze Familie

Sehen und gesehen werden: Dieses Motto gilt für viele Emiratis abends an dem 1,7 Kilometer langen Abschnitt „The Walk Dubai“.

Ein luxuriöser Sportwagen nach dem anderen fährt an der Flaniermeile entlang, an der sich viele Restaurants, Bars und Cafés – und damit schaulustige Menschen – niedergelassen haben.

„The Walk Dubai“ liegt an der Jumeirah Beach Residence, in unmittelbarer Nachbarschaft zahlreicher Hotels. Diese sind auch für strandhungrige Urlauber bestens geeignet, weil sie am schönen Jumeirah Beach liegen.

Tagsüber ist an „The Walk Dubai“ noch nicht allzu viel los. Doch gegen Abend füllt es sich zusehends.

Unter anderem auch deswegen, weil direkt am Strand viele Attraktionen für Familien warten. Etwa Boxautos, Spielplätze oder eine Mischung aus Fußball und Billard.

Einen kulinarischen Tipp habe ich auch für euch: Wer Käsekuchen mag, wird die „Cheesecake Factory“ lieben. Dort stehen fast 30 verschiedene Varianten auf der Speisekarte. Die Preise sind zwar happig mit 32 bis 38 Dirham. Geschmacklich sind die Teile aber eine Wucht!

Was ihr sonst noch wissen müsst

Einreise

Wer in die Vereinigten Arabischen Emirate einreisen will, benötigt einen Reisepass, der mindestens noch sechs Monate über den Aufenthalt hinaus gültig ist.

Die Formalitäten bei der „Immigration“ sind relativ zügig erledigt, Fragen werden nur selten gestellt.

Wichtig ist jedoch, dass ihr keinen Stempel aus Israel im Pass habt. Sonst wird es schwierig mit der Einreise.

Weitere Informationen zu den Vereinigten Arabischen Emiraten gibt es auf der Seite des Auswärtigen Amtes.

Geld

Die Währung der Vereinigten Arabischen Emirate heißt Dirham. Stand Ende 2016 entsprach 1 Dirham (kurz: AED) etwa 25 Cent, 100 Dirham sind also rund 25 Euro.

In Dubai könnt ihr fast allerorten mit Kreditkarte zahlen. Wie überall auf der Welt gilt auch dort: Am besten die Karte nicht aus der Hand geben.

Die meisten Restaurants, Bars und Einrichtungen haben kleine Geräte, in die sie die Karten vor den Augen der Kunden einstecken. In der Regel reicht es, die PIN einzugeben. Seltener wird der Ausweis und/oder die Unterschrift verlangt.

Es bietet sich dennoch an, bei der Einreise an den Flughäfen Dubai International Airport (DXB) oder Dubai World Central (DWC) etwas Bargeld vom Automaten abzuheben.

Dies ist meist deutlich billiger, als zuhause Geld zu tauschen – und funktioniert mit gängigen Kreditkarten und PIN problemlos.

Ob ihr mit EC-Karten zu akzeptablen Konditionen Geld abheben könnt, hängt von den Konditionen eurer Bank ab. Also am besten vorher informieren.

Verkehrsmittel

Bargeld braucht ihr zum Beispiel in den Taxen. Diese haben festgelegte Preise für Einzelfahrten. Schaltet der Fahrer das Taxameter nicht ein, ist die Fahrt für euch gratis. So steht es auf den Beförderungsbedingungen im Taxi.

Am Flughafen solltet ihr unbedingt zum Ausgang gehen und dort in eines der zahlreichen Taxis einsteigen. Wer sich bereits zuvor von anderen „Taxi“-Anbietern abfangen lässt, zahlt unter Umständen deutlich mehr.

Eine Fahrt vom Dubai International Airport (DXB), an dem die meisten Flugzeuge landen, zu den Kreuzfahrt-Terminals des Hafens (Port Rashid) kostet je nach Verkehrslage rund 60 Dirham, also 15 Euro, ein Taxi vom Kreuzfahrt-Terminal 3 (Port Rashid) zur Dubai Mall (13 Kilometer, je nach Verkehr 15 bis 30 Minuten) etwa 30 Dirham, ein Taxi vom Kreuzfahrt-Terminal 3 (Port Rashid) zur Dubai Marina (30 Kilometer, je nach Verkehr rund 40 Minuten) circa 90 Dirham, ein Taxi vom Hotel Habtoor Grand (nahe „The Walk Dubai“) zum Gold-Souk (35 Kilometer, je nach Verkehr 30 Minuten) gut 80 Dirham.

Wer mehrstündige Touren mit dem Taxi durch Dubai machen will, kann mit dem Fahrer über den Preis verhandeln. Als Richtwert gelten für sechs Stunden 500 Dirham, für zwölf Stunden 800 Dirham. So steht es im Preisaushang in den Taxen.

Inklusive sind dann die Wartezeiten an Sehenswürdigkeiten, die schon mal mehrere Stunden betragen können. Solange wartet der Taxifahrer auf euch. Selbstredend ergibt es natürlich Sinn, den ausgehandelten Preis erst am Ende der Tour zu bezahlen.

Die meisten Taxifahrer in Dubai sind Gastarbeiter – aus Pakistan oder Indien. Sie sprechen mal mehr, mal weniger gut Englisch, finden aber anvisierte Spots im Regelfall auf Anhieb.

Für die Anreise nach Dubai ist übrigens Oman Air eine günstige und gute Alternative zu der sehr hoch angesehenen, aber etwas teureren Airline Emirates. Flüge mit Oman Air von Frankfurt nach Dubai und zurück sind bereits ab 360 Euro zu haben. Top-Service inklusive.

Kleidung

Auch wenn Dubai mitten in der arabischen Welt liegt, so geht es dort angesichts viel lockerer zu als in so manch anderem Land dieser Region. Urlauber können sich im öffentlichen Leben relativ freizügig kleiden, insbesondere Frauen (kurze Hosen oder Röcke und T-Shirts sind kein seltenes Bild).

Dies gilt insbesondere für die großen Shopping-Malls, die Einkaufszentren also. Auch am Strand geht es recht leger zu, wenngleich Oben-Ohne-Baden verboten ist.

Bei der Besichtigung von Moscheen ist allerdings eine Kleiderordnung einzuhalten.
Männer sollten auf jeden Fall die Knie und Schultern bedeckt haben; ein T-Shirt ist aber kein Problem. Frauen müssen dagegen langärmelige und knöchellange Kleidung tragen. Ein Kopftuch ist ebenfalls Pflicht.

Beim Flanieren durch den traditionellen Teil von Dubai sollte man als Frau generell lange Hosen oder zumindest Dreiviertel-Hosen und Ärmel bevorzugen, um sich nicht unwohl zu fühlen (leichte Leinenhosen/Leinenblusen sind hier sehr zu empfehlen).

Insbesondere an Freitagen sind in dem alten Stadtteil kaum Frauen auf der Straße. Zudem zollt das Tragen von längerer Kleidung gegenüber der arabischen Kultur Respekt.

Fazit: Ein Kopftuch sowie eine leichte langärmlige Bluse/Weste sollte immer in der Handtasche Platz finden – man weiß ja nie, was man so alles in Dubai entdeckt.

Temperaturen

Ohnehin bietet es sich an, im Dezember abends eine leichte Jacke mitzunehmen. Die Tiefsttemperaturen betragen zu dieser Zeit ab und an auch mal nur 17 oder 18 Grad. Auch in den herunter gekühlten Malls kann ein Sweatshirt nicht schaden.

Tagsüber hat es im Winter meist angenehme 26 bis 30 Grad, im April steigt die Quecksilbersäule auf 35 bis 38 Grad.

Wer mit extremer Hitze gut klarkommt, kann auch im Sommer nach Dubai reisen. Weil die Temperaturen dann weit über 40 Grad liegen, sind die Hotels (mein Tipp: Habtoor Grand Resort) deutlich billiger als im Winter.

Aus meiner Sicht ist die beste Reisezeit für Reisen in den Orient jedoch von November bis April. Im Winter sind auch diverse Kreuzfahrt-Reedereien im Persischen Golf unterwegs. Dazu zählen unter anderem Aida Cruises, Tui Cruises, MSC Kreuzfahrten, Costa Kreuzfahrten und Royal Caribbean International.

Weitere Informationen zu Dubai finden sich auf der Seite www.visitdubai.com

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Über Oliver Heider (37 Beiträge)
Journalist. Blogger. Reisender.

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