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Erholsame Malediven nach Sri-Lanka-Rundreise

Eine Rundreise kann anstrengend sein. Wenn man gesundheitlich angeschlagen ist, noch viel mehr. Über sechs Tage Malediven habe ich mich im Jahr 2014 nach fünf Tagen Sri Lanka besonders gefreut.

Kristallklares Wasser vor der Malediven-Insel Meedhupparu.

Tag 1: Anreise nach Sri Lanka und Elefantenwaisenhaus

Mit einer Erkältung, die ich mir in der Sauna zwei Tage vor Abreise eingefangen hatte, bin ich am Vorabend in Frankfurt in den Flieger eingestiegen. Und jetzt das: Nach einem Zwischenstopp in Abu Dhabi und einem steilen Sinkflug der Maschine von Sri Lankan Airlines in Sri Lanka höre ich nichts mehr. Gar nichts.

Panik macht sich breit bei mir. Was, wenn der Zustand anhält? Was, wenn der stechende Schmerz schlimmer wird? Was, wenn ich in einem Dritte-Welt-Land wie Sri Lanka zum Arzt muss? Und das womöglich noch im Landesinneren, wo die Versorgung viel schlechter sein soll als in der Hauptsstadt Colombo?

Tausend Gedanken schießen mir durch den Kopf. Doch machen kann ich erstmal nichts. Also schicke ich eine SMS in die Heimat. „Geht schon vorbei“, bekomme ich zur Antwort. Die Folgen des Druckausgleichs können manchmal Stunden anhalten, ja sogar Tage.

Das beruhigt mich etwas. Zum Glück bin ich auf meine Ohren bei unserem ersten Stopp, nach knapp zweistündiger Busfahrt von Colombo nach Pinnawala nicht angewiesen. Dort besuchen wir zu Beginn der sechstägigen Sri-Lanka-Rundreise ein Elefantenwaisenhaus.

Die Dickhäuter haben eine beruhigende Wirkung auf mich. Unsere 23-köpfige Berge&Meer-Reisegruppe kann sich zunächst in aller Ruhe umsehen. Wir sehen, wie die großen Tiere gefüttert werden und die Baby-Elefanten Milch aus Flaschen bekommen.

Auch wir bekommen etwas zu essen. Frühstück, das schon eher Brunch gleicht. Das weitläufige Areal hat eine paradiesische Landschaft am Fluss zu bieten. In letzterem werden die Elefanten gewaschen – und haben sichtlich ihren Spaß beim Baden.

Nach knapp zwei Stunden Aufenthalt ruft uns unser deutschsprachiger Reiseleiter wieder zusammen. Per Bus geht es nun durch unglaublich grüne Landschaft zum Hotel, ins Camellia Resort & Spa.

Die Bungalows sind sauber, die Anlage ist weitläufig, der Pool geöffnet. Doch der Himmel ist trüb. Und mit Ohrenschmerzen ist an Baden ohnehin nicht zu denken.

Nachdem wir uns etwas ausgeruht haben, steht auch recht früh das Abendessen auf dem Programm. Ein leckeres Büffet, das im Reisepreis inklusive ist. Einiges ist landestypisch scharf, vieles aber auch mild.

Scharf ist auch ein Ingwer-Bier, das wir probieren. Alkoholisch ist es nicht, schmeckt aber gut. Eine Mischung aus Zitronenlimonade, gepaart mit dezenter Ingwer-Schärfe. Getränke sind extra zu bezahlen, sind aber selbst in Hotels erschwinglich.

Tag 2: Polonnaruwa

Nach dem Frühstück starten wir gestärkt in den Tag. Hungrig sind auch Warane, die auf der Fahrt nach Sigiriya am Wegesrand gefüttert werden. Freilich als Touristenattraktion. Und doch leben die Tiere in freier Natur. Ebenso wie Elefanten, die wir im Dschungel entdecken.

Als nächster Programmpunkt steht die ehemalige zweite Hauptstadt Sri Lankas, Polonnaruwa, auf dem Programm. Der archäologische Park gehört seit 1982 zum Unesco-Weltkulturerbe.

Teilweise sind die Ruinen des Königspalastes noch gut erhalten. Wenn man genau hinschaut, sieht man sogar einige Bewohner der Ruinen: kleine Echsen. Und die rund 40 Meter hohe Dagoba, ein buddhistisches Bauwerk, ist beindruckend.

Kaum zücken die Touristen ihre Kameras, bringen sich am nächsten Stopp kleine Äffchen in Position – und posieren. Vor den Buddha-Statue im Gal Vihāra.

Am Nachmittag geht es per Jeep in den Hurulu Eco Park. Eigentlich sollte der Trip in den Minneriya National Park führen. Doch dort hatte es in den Tagen zuvor zu stark geregnet. Ein Großteil des Parks ist überflutet.

Der Hurulu Eco Park ist aber eine gute Alternative. Immer tiefer dringen wir vor, sehen wilde Pfaue, diverse Echsen. Das Highlight sind aber die Elefanten, deren Herden gemütlich durch die Gegend streunen.

Zuerst halten sich die Elefanten im Hintergrund. Doch dann wagen sie sich näher ran an die neugierigen Touristen in den Jeeps heran. Wenn den Tieren etwas nicht passt, stampfen sie kräftig auf den Boden – wie es eine Mutterkuh tut. Dann erstarren die Beobachter vor Erfurcht. Gut so!

Auf dem Rückweg bleibt dann ein Jeep im Matsch stecken. Mit vereinten Kräften versuchen die anderen, ihn herauszuziehen. Ein Metallseilwird gespannt, die Räder drehen durch. Und das Seil reißt. Erst nach rund einer halben Stunde gelingt das Unterfangen.

Nach der gut dreistündigen Jeep-Safari kehren wir wieder ins Hotel zurück, wo uns ein kleines Kunstwerk aus Handtüchern erwartet. Nett!

Tag 3: Löwenfelsen und Wolkenmädchen

Am nächsten Morgen heißt es, wie an jedem Tag der Rundreise, früh aufstehen. 6.15 Uhr ertönt der Weckruf des Hotels. Den ich wenigstens höre, weil die Ohren langsam wieder ihren Dienst verrichten.

Erster Stop nach dem Frühstück auf Wunsch einer Mitreisenden: ein Seiden-Geschäft, in dem es wunderschöne Saris – ein indisches Kleidungssück für Frauen – gibt.

Nach dem Stopp kämpfen wir uns durch den Nebel hindurch – zum Löwenfelsen. Auf diesem wurde im Laufe des 5. Jahrhunderts eine Festung erbaut.

Der Aufstieg auf den 200 Meter hohen Felsen ist beschwerlich. Auf halber Strecke warten die „Wolkenmädchen“ – 1500 Jahre alte Fresken.

Ganz oben sind als Lohn für den Marsch die Ruinen der historischen Felsenfestung zu sehen. Der Ausblick ist freilich an diesem tristen Tag nicht optimal, aber beeindruckend. Auf dem Rückweg begegnen wir erneut vielen Affen – und Schlangenbeschwörern.

Eine „Verkaufstour“ der angenehmen Art bietet sich uns später in einem Gewürzgarten in Matale Town, in dem auch viele Früchte wie die Jackfrucht wachsen.

Doch das eigentliche Highlight sind die Gewürze, die nicht nur intensiv duften, sondern auch optisch einiges hermachen. Eine wohltuende Stirn-, Schläfen- und Nackenmassage gibt es kostenlos obendrein – auch wenn man nichts kauft.

Das Programm beschließt am Abend eine Folklore-Show in Kandy, der letzten Hauptstadt der Könige in Sri Lanka. Dort fallen wir im Hotel Suisse müde und erschöpft ins Bett.

Tag 4: Teefabrik, Botanischer Garten und Zahntempel

Fisch-Curry zum Frühstück? Ja, das gibt es nicht nur im Hotel Suisse zum Frühstück. Was ich mir so gar nicht vorstellen kann, findet bei einigen Mitreisenden großen Absatz.

Unsere Fahrt in dem Bus, in dem eigentlich um die 50 Leute Platz finden, führt uns ins Bergland. Kleine Hütten mitten im Immergrün der Bäume und Pflanzen – eine idyllische Szenerie.

Sri Lanka ist bekannt für seine hervorragenden Tees. Davon können wir uns nun selbst überzeugen. Wir besichtigen die Glenloch Tea Factory.

Beim Besuch der Teefabrik erfahren wir, wie der Ceylon Tee verarbeitet wird. Ein Blick auf die Plantagen lässt erahnen, wie anstrengend es für die Angestellten ist, die Blätter zu pflücken.

Nach einer Gratis-Tasse Tee geht es zurück Richtung Kandy. Viele Ortschaften liegen nicht gerade auf dem Weg. Und die, die es gibt, sind auch nicht gerade ansehnlich.

Außerhalb der Stadtgrenze von Kandy, etwa fünf Kilometer westlich, befindet sich der Botanische Garten von Peradeniya.

Die Farbenpracht von unzähligen Bäumen und Pflanzen lockt auch viele Pärchen in die Anlage. 1,2 Millionen Menschen schauen sich den Garten pro Jahr an. Angelegt wurde er   bereits 1371. Er ist mit einer Fläche von 60 Hektar der größte des Landes.

Eines der Highlights ist der wahrscheinlich größte Banyanbaum, dessen Schatten am Boden eine Fläche von mehr als 2000 Quadratmetern bedeckt.

Nach so viel Entspannung wird es wieder quirrliger: Zahlreiche Pilger sind zum Zahntempel gekommen, der in der Landessprache Sri Dalada Maligawa heißt.

Der buddhistische Tempel dient heute als Pilgerstätte und Kloster – und beherbergt einen Zahn Buddhas aus dem 4. Jahrhundert. Nur wenige Menschen jedoch bekommen die Zahnreliquie selbst zu Gesicht. Lediglich ein vergoldeter Reliquienbehälter ist zu sehen.

Die Stadt Kandy selbst ist wenig ansehnlich, stinkt und das Müllabfuhr-System ist in die Jahre gekommen.

Die Gerüche machen mir allmählich richtig zu schaffen. Durch die Erkältung scheint sich meine Wahrnehmung stark verändert zu haben.

Als wir ins Hotel zurückkehren, wird mir regelrecht übel von dem modrigen Geruch, der in der kolonial-geprägte Unterkunft umher wabert. Eine Mischung aus feuchten Wänden und Mottenkugeln. Zur Übelkeit gesellt sich schließlich Schüttelfrost und Fieber.

Kurzfristig geht es mir – nachdem ich mir unbekannte Medikamente von Mitreisenden eingenommen habe – so schlecht, dass ich nicht weiß, ob ich die Reise fortsetzen kann. Ich vertraue auf die Heilkraft der Ruhe, trinke viel Ingwer-Tee, schlafe.

Tag 5: Fahrt in die Hauptstadt Colombo

Wie lange kann sich ein Tag ziehen? Diese Frage stelle ich mir fast stündlich. Immer noch angeschlagen versuche ich, die Busfahrt in die Hauptstadt Colombo zu überstehen. Viel von der wunderbaren Landschaft und dem ärmlichen Dasein vieler Menschen in den kleinen Dörfern bekomme ich nicht mit.

Immerhin kann ich mich erfreuen an dem Anblick eines Verkaufsstandes, an dem  unzähligen Früchte wie Ananas, Bananen, Mangos, Melonen und vieles mehr angepriesen werden. Gefühlt mitten im Nirgendwo.

In den Vororten Colombos dann ist Armut weit verbreitet. Im scharfen Kontrast dazu stehen einige Prachtbauthalten im Hafenviertel.

Bevor wir dort in einem Restaurant mit tollem Ausblick Mittagessen, machen wir noch einen Zehn-Minuten-Fotostopp an der Independence Hall. Sie erinnert daran, dass Sri Lanka, das bis 1972 Ceylon hieß, seit 1947 unabhängig ist von der britischen Krone.

Am Nachmittag machen wir einen kurzen Abstecher ins Basarviertel Pettah, in dem es hinduistische und buddhistische Tempel zu sehen gibt.

Am frühen Abend bringen uns unser Reiseleiter, sein Assistent (der viele Botendienste und Organisatorisches übernahm) und der Busfahrer ins Hotel Ramada Katunayake, das etwas außerhalb von Colombo liegt.

Tag 6: Flug via Malé auf die Insel Meedhupparu

Nach anstrengenden fünf Tagen Rundreise geht es morgens zum Flughafen, von dort erneut mit Sri Lankan Airlines via Malé auf die Insel Meedhupparu.

Im ersten Flieger sprühen die Flugbegleiterinnen eine Chemikalie in die Kabine. Entsprechend den Gesetzen der Malediven, wie es heißt. Das Mittel soll verhindern, dass  Bakterien oder Viren eingeschleppt werden und das empfindliche Ökosystem des Inselstaates durcheinander bringen.

Nach einem kurzen Aufenthalt in Malé steht für viele unserer Reisegruppe eine Premiere an: der Flug mit einem Wasserflugzeug.

In Zeiten, in denen in Europa und Amerika die Sicherheitsvorkehrungen verschärft werden und sich die Piloten in Großraumjets rigoros abschirmen gegen die Passagiere, verwundert die Situation im Wasserflugzeug doch sehr.

Der Blick ins Cockpit bleibt den ganzen Flug über unverstellt. Eine Tür? Fehlanzeige. Was bei Lufthansa-Piloten undenkbar wäre: Der erste Mann an Bord sitzt barfuß im Cockpit, in kurzer Hose und Kurzarmhemd. Zum Schmunzeln.

Der Ausblick unterwegs sucht seinesgleichen. Auf unserem 45-minütigen Flug zum Raa Atoll in Norden von Malé sehen wir zahlreiche Inseln. Manche bewohnt, andere nicht.

Wir sind jedenfalls auf unser All-Inclusive-Domizil gespannt. das Vier-Sterne-Resort  Adaaran Select Meedhupparu – Maldives.

Nach einem Begrüßungsdrink und kurzer Wartezeit können wir um die Mittagszeit gleich  unserem geräumigen Bungalow beziehen. Mit Blick aufs Meer.

Das absolute Highlight sticht bei der ersten Orientierung sofort ins Auge: Das Bad ist im Freien – und es gibt eine Open-Air-Dusche. Da geht man schon öfters duschen, als man eigentlich müsste.

Den ersten Nachmittag jedenfalls verschlafe ich. Zu stark hat mein Wohlbefinden unter dem gesundheitlichen Stress der vergangenen Tage gelitten.

Tag 7 bis 13: Dolce Vita im Indischen Ozean

Am ersten ganzen Tag auf der Insel geht es bergauf. Gefühlt zumindest. Die Insel selbst ist flach wie ein Brett. Wer dort Urlaub macht, kann verstehen, dass die Einheimischen Angst vor einem steigenden Meeresspiegel in Folge der Erderwärmung haben.

Doch was tun auf dem 750 Meter langen, 285 Meter breiten Eiland? Erst mal schauen wir uns in Ruhe um. Hektik gibt es keine – und macht auch keiner.

Der Tag wird durch die Essenszeiten strukturiert: Frühstück gibt es von 7.30 bis 9.30 Uhr, Mittagessen von 12.30 bis 14.30 Uhr, Abendessen von 19.30 bis 21.30 Uhr. Snacks gibt es von 11.30 bis 23 Uhr durchgehend an der Grill Bar.

Der dicht bewachsene, tropische Garten ist nett anzuschauen. Nebenan Tennis oder Badminton spielen? Nein, dafür ist es zu warm. Drückende 30 Grad. Muss nicht sein.

Naja, vielleicht gibt es gute Ausflüge. Wenn ich es mir aber recht überlege, will ich keine Angst haben. Das nämlich verspricht ein Info-Flyer, der mehr schlecht als recht ins Deutsche übersetzt wurde. Wörtlich steht dort: „Wenn Sie einige Angst haben möchten, können sie einen von ihnen unten wählen.“

Wählbar sind „unten“ dann vierstündiges „Morgen Angeln“ zum Preis von „50 $ für den Frieden“. Nachtangeln kostet 40 US-Dollar pro Person. Wer auf einer einsamen Insel die Zweisamkeit auskosten will, bekommt dieses Erlebnis für 195 US-Dollar pro Person.

Für’s Erste läuft es auf einen Besuch an der Main-Bar hinaus – all inclusive bis Mitternacht sei Dank. Einige Cocktails sind inklusive, andere nicht. Geschmacklich sind sie nicht der Knaller, knallen aber rein. Kostenfrei sind überdies Wasser, Softdrinks, Bier, Spirituosen, Tee, Kaffee.

Eine Alternative zur Bar am Hauptpool ist das Café Mass, das seinem Namen so gar keine Ehre macht. Massen an Menschen sind dort nicht anzutreffen. Zudem empfangen die Beach Bar und die Sunrise Bar Gäste. „Private Dining“ gibt es im A-la-Carte-Restaurant. Und wer möchte, kann jeden Abend am Strand ein „Romantic Lobster Dinner“ buchen.

Wer auf einer so kleinen Insel keinen Inselkoller bekommen will und kein geruhsamer Sonnenanbeter ist, sollte sich spätestens am dritten Tag Gedanken darüber machen, wie er seine Zeit füllen möchte.

Ein heißer Tipp ist das Schnorcheln. An den ersten beiden Tagen war das Wasser noch etwas aufgewühlt und diesig. Das bessert sich an Tag drei. Wolke ist keine mehr am Himmel zu sehen. Entsprechend gut ist die Sicht im Wasser.

Am Hausriff begegnen uns Fische in allen möglichen Farben. Auf dem Steg, von dem aus die Taucher und Schnorchler ins Wasser springen, hängt eine Tafel mit den Bezeichnungen.

Im Wasser der Malediven scheint es kaum Fische zu geben, die es nicht gibt. Wir sehen etwa majestätische Rochen oder einen giftigen Feuerfisch. Schildkröten und Haie dagegen lassen sich vor der Linse unserer GoPro-Kamera nicht blicken.

Wer dem Schnorcheln wenig abgewinnen kann, kann sich gegen Gebühr Jetskis ausleihen oder auf einer Luftmatraze im Wasser plantschen. Es gibt einen Schönheitssalon und Spa-Bereich mit Sauna und Dampfbad, einen Fitnessraum sowie Tischtennis und Billard.

In einem kleinen Shop gibt es Postkarten, Briefmarken, Souvenirs und Schmuck. Wer ohne Internet nicht auskommt, kann dort auch für einige US-Dollar Wifi-Karten kaufen.

Wer Rochen vom Steg aus beobachten will, ist am Abend am Hausriff goldrichtig. Dann nämlich ist Fütterungszeit. Ein ganzer Schwarm an Rochen kommt dann angeschwommen.

Das Abendprogramm auf der Insel ist sehr überschaubar. Eines der Highlights soll ein Rennen von kleinen Krabben sein. Auch musikalisch-folkloristisch wird etwas geboten. Zu große Erwartungen sollten die Urlauber nicht haben.

Es lässt sich aber auch hervorragend in netter Gesellschaft anderer Mitreisender in der Bar und auf der Terrasse der Bungalows aushalten.

Eines fällt ohnehin auf: War die Gruppe an den ersten fünf Tagen stundenlang gemeinsam unterwegs, ziehen sich nun viele zurück und machen ihr eigenes Ding. Bei Bungalows, die über die ganze Insel verteilt sind, ist das auch recht leicht.

Achja, baden kann man auf Meedhupparu natürlich auch. Am besten auf der Nordseite der Insel. Denn im Süden ist der Ausblick auf den Ozean etwas getrübt. Ist dort doch ein Wall im Wasser errichtet, der starke Wellen abhalten soll.

Wir haben ihn nicht als störend empfunden beim Blick aus dem Bungalow. Doch das Schwimmen auf der Nordseite macht deutlich mehr Spaß.

Mehr Spaß macht sicher auch ein Aufenthalt in einem der Wasser-Bungalows auf der Insel. Doch das ist wiederum ein teurer Spaß: 600 US-Dollar, so steht es in der Info-Broschüre, kostet ein Upgrade pro Zimmer und Nacht. Ein stolzer Preis. Wir sind mit unserem Strand-Bungalow sehr zufrieden.

Tag 14: Abreise und Flug nach Frankfurt

Nach entspannten Tagen heißt es Abschied nehmen von Meedhupparu. Das Einzige, was uns jetzt so gar nicht zusagt, ist die lange Rückreise.

Mehr als einen Tag werden wir brauchen, um mit demWasserflugzeug von der Insel nach Malé zu fliegen, dort am Flughafen etwas zu essen, in den Flieger nach Colombo einzusteigen und von dort dann die Heimreise nach Frankfurt anzutreten.

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Malediven-Insel Meedhupparu. Foto: Oliver Heider

Und als wäre es noch nicht genug, steht dann auch noch eine dreistündige Zugfahrt an, um zurück nach Ulm zu kommen. Aber mit schönen Erinnerungen im Gedächtnis  – abgesehen von der inzwischen gut abgeklungenen Erkältung – lässt sich das ertragen.

*** Die Kombinationsreise kostet aktuell über den Veranstalter Berge & Meer je nach Reisezeit zwischen 2400 und 2700 Euro. Inklusive sind sämtliche Flüge, Bus-Rundreise, Eintrittsgelder, Hotels mit Halbpension in Sri Lanka und All-Inclusive auf Meedhupparu. OH-REISETIPPS war im Dezember 2014 auf eigene Kosten unterwegs. ***

 

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Über Oliver Heider (37 Beiträge)
Journalist. Blogger. Reisender.

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